Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Hypnose-Coaching-Leistungen zwischen der Inhaberin des oben bezeichneten Einzelunternehmens (nachfolgend „Anbieterin“) und Verbraucher:innen (§ 13 BGB) sowie Unternehmer:innen (§ 14 BGB). Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
(2) Abweichende Bedingungen der Kundschaft werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt deren Geltung ausdrücklich zu.
§ 2 Leistungsbeschreibung – kein Heilberuf / keine Erfolgszusage
(1) Die Anbieterin erbringt Hypnose-Coaching-Leistungen und mentale Entspannungsübungen – vor Ort oder online. Es handelt sich nicht um eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilbehandlungen durchgeführt. Die Ausübung der Heilkunde i.S.d. Heilpraktikergesetzes erfolgt nicht.
(2) Es wird ausdrücklich keine Erfolgszusage abgegeben. Der Coaching-Erfolg hängt wesentlich von der aktiven Mitwirkung, der Motivation und der individuellen Situation des/r Klient:innen ab.
§ 3 Vertragsschluss, Termine, Mitwirkung
(1) Der Vertrag kommt durch Rückbestätigung der Anbieterin nach sorgfältiger Prüfung der von der Kundschaft zugesendeten Fragebogens zustande. Die Bestellung erfolgt in den folgenden oder ähnlichen Schritten:
a.) Anfrage für ein Coaching über die Website, per E-Mail oder telefonisch durch die Kundschaft
b.) Zusendung der Anfragebestätigung und des Fragebogens durch die Anbieterin
c.) Verbindliche Absendung der Bestellung und des wahrheitsgemäß ausgefüllten Fragebogens
d.) Mit der Rückbestätigung der Anbieterin kommt der Vertrag zustande. Dadurch wird der Kaufpreis fällig
e.) Die verbindliche Terminbestätigung durch die Anbieterin erfolgt erst nach Zahlungseingang
(2) Online-Sitzungen erfolgen mit gängigen Videodiensten. Die Kundschaft stellt auf eigene Verantwortung eine geeignete Umgebung (Ruhe, ungestörte Teilnahme) und eine stabile Internetverbindung sicher. Während Hypnose/Entspannungssequenzen dürfen keine Fahrzeuge geführt oder gefährliche Tätigkeiten ausgeübt werden.
(3) Die Kundschaft informiert die Anbieterin vorab über Umstände, die einer Teilnahme entgegenstehen könnten (z. B. akute psychische Krisen, Epilepsie, Substanzeinfluss). In Zweifelsfällen ist vorab eine ärztliche Abklärung zu empfehlen.
§ 4 Preise, Zahlung
(1) Es gelten die im Zeitpunkt der Buchung ausgewiesenen Preise (Endpreise, ggf. inkl. USt).
(2) Die Zahlung erfolgt nach Vereinbarung, z. B. per Überweisung oder über einen externen Zahlungsdienst, falls vorhanden. Eventuelle Gebühren eines Zahlungsdienstes werden vorab ausgewiesen.
§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen
(1) Verbraucher:innen steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen nach den gesetzlichen Bestimmungen zu. Die Details ergeben sich aus der beigefügten Widerrufsbelehrung.
(2) Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn die Anbieterin die Leistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem die Verbraucher:innen ausdrücklich zugestimmt haben und ihre Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt haben.
§ 6 Umbuchung, Stornierung, Nichterscheinen (No‑Show)
(1) Umbuchungen sind bis 3 Wochen vor dem Termin kostenfrei möglich.
(2) Bei Stornierungen gelten folgende pauschalierte Entschädigungen:
• bis 21 Kalendertage vor Termin: 50 % des vereinbarten Honorars;
• weniger als 14 Kalendertage vor Termin oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Honorars.
(3) Der Kundschaft bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten; der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.
§ 7 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten etwaiger Erfüllungsgehilfen.
§ 8 Verbraucherschlichtung (§ 36 VSBG)
Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 9 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der zwingende Schutz durch die Rechtsordnung des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
